Blutwerte

Die aufgeführten Blutwerte können Sie in der Ring-Apotheke Bayreuth bestimmen lassen.
Die Ergebnisse liegen in ca. 5 Minuten vor!

Blutwerte zur Auswahl

Glucose ("Blutzucker") und Diabetes

Diabetes ist durch geänderte Ess- und Lebensgewohnheiten eine der häufigsten Stoffwechselkrankheiten der Wohlstandsgesellschaft geworden.

Gemeinsames Zeichen aller Diabetes-Formen (Typ 1, Typ 2, usw.) ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel.

Die klassischen Diabetes-Symptome wie häufiges Wasserlassen, starkes Durstgefühl, Müdigkeit und unerklärliche Gewichtsabnahme sind beim Typ-1-Diabetiker ("Jugendlicher Diabetes") praktisch immer vorhanden.

Beim Typ-2-Diabetiker ("Altersdiabetes") werden diese Warnsignale nur bei ca. einem Drittel der Patienten beobachtet.

Deshalb sollte man alle zur Verfügung stehenden Früherkennungsmaßnahmen nutzen, um frühzeitig die richtigen Schritte einzuleiten. Wir möchten Sie dabei unterstützen und bieten Ihnen ganzjährig die Möglichkeit, Ihren Blutzuckerspiegel bestimmen zu lassen.

Nüchtern gemessen sollte der Blutzuckerspiegel zwischen 70 mg/dl(3,9 mmol/l) und 100 mg/dl (5,6 mmol/l) liegen. Ein bis zwei Stunden nach einer Mahlzeit höchstens bei 140 mg/dl (7,8 mmol/l).

Ein Diabetes wird aber niemals nach nur einer Messung diagnostiziert. Erst wenn die ermittelten Werte mehrfach außerhalb der genannten Grenzwerte liegen, erhärtet sich die Diagnose Diabetes.

HbA1c und Diabetes

Was ist HbA1c?

Hb steht für Hämoglobin. Das ist der wichtigste Eiweißstoff der roten Blutkörperchen. Er transportiert Sauerstoff von der Lunge zu den Körperzellen und beseitigt das dort entstandene Kohlendioxid. Ein Teil des Hämoglobins verbindet sich unlösbar mit dem im Blut befindlichen Zucker (Glucose). Die verzuckerten Hämoglobine werden vom Körper nach etwa 90-120 Tagen wieder abgebaut. Somit spiegelt der HbAIc-Wert den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der vorhergehenden drei Monate wieder, gleichgültig, ob die Werte in der Zwischenzeit kurzfristig stark angestiegen oder gesunken sind.

Wie hoch darf der HbA1c-Wert sein?

Bei einem Stoffwechselgesunden, der einen mittleren Blutzuckerspiegel von 90 mg/dl hat, sind etwa 5 % aller Hämoglobinmoleküle untrennbar mit Zucker verbunden. Diese Prozentzahl bezeichnet man als HbA 1C Wert. Wenn der mittlere Blutzuckerspiegel höher ist, verbinden sich mehr Hämoglobinmoleküle mit Zucker und der HbA 1C-Wert erhöht sich.

HbA1C wird zurzeit in der Ring Apotheke nicht gemessen.

Harnsäure und Gicht

Bei einer Gicht kommt es immer wieder zu plötzlichen, sehr schmerzhaften Gelenkentzündungen durch Harnsäurekristalle, die im Gelenk abgelagert werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Gichtanfalls nimmt daher mit steigendem Harnsäure-Spiegel im Blut zu. Neben Blut-Hochdruck, Diabetes und erhöhten Cholesterinwerten steigert auch ein zu hoher Harnsäure-Spiegel das Risiko eine Atherosklerose (Arterienverkalkung) zu bekommen. Deshalb ist es wichtig, wenigstens zweimal pro Jahr diesen Blutparameter überprüfen zu lassen.

Bei Männern sollte der Harnsäure-Wert kleiner als 7,0 mg/dl betragen.
Bei Frauen sollte er 5,7 mg/dl nicht übersteigen. 

Bei erhöhten Spiegeln empfiehlt es sich zunächst mehr zu trinken, Alkohol zu vermeiden und sich eiweiß- und purinarm zu ernähren. Oft führt eine Gewichtsreduktion schon zum erwünschten Ergebnis.

Diese Werte werden zur Zeit nicht gemessen.

Gesamt-Cholesterin, "gutes" und "schlechtes" Cholesterin

Wie oben schon angedeutet, stellen erhöhte Cholesterinwerte ein Hauptfaktor für die Entstehung einer Gefäßverkalkung (Atherosklerose) dar. Sind Gefäße, die Herz oder Gehirn mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen, betroffen, kann dies tödliche Folgen haben (Herzinfarkt, Schlaganfall). So weit muss es aber nicht kommen. Lassen Sie Ihren Gesamt-Cholesterinspiegel regelmäßig überprüfen.

Ideal ist ein Gesamtcholesterin-Spiegel von 140-200 mg/dl oder weniger.

Nicht alle Cholesterinarten wirken sich auf das Risiko eine Arterienverkalkung zu entwickeln gleich aus. LDL-Cholesterin, das sogenannte schlechte Cholesterin, vergrößert das Risiko. Im Idealfall sollte die LDL-Werte unter 130 mg/dl liegen. HDL-Cholesterin, das sogenannte gute Cholesterin, verringert das Risiko, eine Arterienverkalkung zu entwickeln, ist also nützlich. Der HDL-Spiegel sollte mehr als ein Viertel des Gesamtcholesterinsspiegels ausmachen, d.h. das Verhältnis Gesamt-Cholesterin zu HDL-Cholesterin sollte stets kleiner als 4,0 sein. Im Idealfall liegt der HDL-Wert über 40 mg/dl.

Im Bereich zwischen 200 und 300 mg/dl Gesamt-Cholesterin ist zur endgültigen Risikoabschätzung der Gesamtcholesterinspiegel weniger bedeutend als das Verhältnis LDL-Cholesterin ("schlechtes" Cholesterin) zu HDL-Cholesterin ("gutes" Cholesterin) bzw. das Verhältnis Gesamt-Cholesterin zu HDL-Cholesterin. Demnach sollte bei Gesamtcholesterinwerten zwischen 200 und 300 mg/dl der LDL/HDL-Quotient kleiner als 3,8 sein bzw. der Gesamt-Cholesterin/HDL-Cholesterin-Quotient kleiner als 4,0 sein.

Liegt der Gesamt-Cholesterinspiegel aber über 300 mg/dl so ist das Risiko einer koronaren Herzkrankheit mehr als verdoppelt!

Wir messen momentan den Gesamtcholesterinwert.

Triglyceride

Wie Cholesterin ist der menschliche Körper auch in der Lage Neutralfette(Triglyceride) in der Leber herzustellen.

Zum größten Teil verwendet er hierfür überschüssige Kohlenhydrate (z.B. Zucker). Des Weiteren gelangen Triglyceride natürlich auch direkt über die Nahrung in unseren Organismus.

Noch ungeklärt ist, ob hohe Triglyceridspiegel das Risiko eines Schlaganfalls oder einer Herzerkrankung vergrößern.

Triglyceridspiegel über 250 mg/dl gelten als zu hoch.

Extrem hohe Triglyceridspiegel über 800 mg/dl können zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) führen.

Zur Bestimmung des Triglyceridwertes ist eine 12-stündige Nahrungskarenz im Vorfeld erforderlich. Der Triglyceridwert wird bei uns in der Apotheke automatisch bei der fraktionierten Bestimmung des Cholesterins überprüft.

Der Triglyceridwert wird momentan nicht gemessen.

Leberwerte

GGT (Gamma-GT oder auch Gamma-Glutamyltransferase genannt)

Als GGT wird ein membrangebundenes Enzym bezeichnet. Nennenswerte Aktivitäten dieses Enzyms findet man u.a. in der Niere, der Bauchspeicheldrüse und der Leber. Diagnostisch bedeutsam ist die Bestimmung der Aktivität dieses Enzyms im Serum.

Bei Männern sollte die GGT-Aktivität unter 28 U/l liege
Bei Frauen liegt die GGT-Aktivität normalerweise unter 18 U/l.

Eine erhöhte GGT-Aktivität ist fast ausschließlich nur bei Reaktionen der Leber zu beobachten. Hierfür kann es folgende Ursachen geben

  • erschiedene Formen einer Hepatitis
  • toxisch-nutritive Leberschäden
     - Alkohol
     - Medikamente wie
     - Sedativa
     - Antikonvulsiva (Carbamazepin)
     - Erythromycin, Oxacillin, Rifampicin
     - orale Kontrazeptiva (nicht Minipille!!)
  • bösartige Veränderungen in der Leber

 

Dabei ist allerdings zu beachten, dass Erhöhungen der GGT-Aktivität im Serum erst eine gewisse Zeit nach Einsetzen einer Leberschädigung feststellbar sind. Gleiches gilt entsprechend im umgekehrten Fall.

GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase)
Bei GOT handelt es sich wie bei GGT um ein Enzym.
GOT besitzt allerdings noch einen zweiten Namen, nämlich
AST bzw. ASAT, was für Aspartat-Aminotransferase steht.
GOT hat Bedeutung in der Diagnostik von Erkrankungen der Leber und des Herzmuskels.

Bei Männern sollte die GOT-Aktivität unter 18 U/l liegen
Bei Frauen liegt die GOT-Aktivität normalerweise unter 15 U/l.

Bei 97% aller Herzinfarkte ist ein signifikanter Anstieg der GOT-Aktivität zu beobachten und zwar bereits 4 bis 8 Stunden nach Eintritt des Ereignisses. Das Maximum wird nach 16 bis 48 Stunden erreicht. Somit wird die GOT-Aktivitätsbestimmung neben dem EKG und anderen Enzymbestimmungen zur Diagnose eines Herzinfarktes herangezogen.

Auch bei der Diagnose von Lebererkrankungen erweist die GOT-Bestimmung nützliche Dienste. So gehen eine akute Hepatitis, eine akute Alkoholhepatitis, aber auch die akuten Schübe einer alkoholbedingten chronischen Hepatitis oder Zirrhose mit deutlich erhöhten GOT-Werten einher.

GPT (Glutamat-Pyruvat-Transaminase)
GPT ist ebenfalls ein Enzym, das aber fast ausschließlich nur in der Leber vorkommt.
GPT nennt man manchmal auch noch ALT bzw. ALAT, eine Abkürzung für Alanin-Aminotransferase. Die Bestimmung der GPT-Aktivität ergibt wertvolle diagnostische Hinweise bei den verschiedenen Lebererkrankungen.

Bei Männern sollte die GPT-Aktivität unter 23 U/l liegen
Bei Frauen liegt die GPT-Aktivität normalerweise unter 19 U/l.

Bei Virushepatitis ist GPT höher als bei chronischer Hepatitis und Leberzirrhose.
Bei einer akuten Alkoholhepatitis zeigt GGT den stärksten Anstieg, meistens gefolgt von GOT und GPT.
Bei chronischen Leberentzündungen dient die GPT-Bestimmung vor allem zur Überwachung des Krankheitsverlaufes und der Therapie.

GOT- und GPT-Werte werden momentan nicht gemessen.

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